GRÜNDUNGSSTIPENDIAT

PETER TUITE

Der Pianist Peter Tuite wird für sein "erstaunliches technisches Können", sein "gesangliches Spiel" und seinen "perfekten Gleichgewichtssinn" gelobt und hat für seine Auftritte bei Konzerten auf der ganzen Welt internationale Anerkennung gefunden.

 

Er wurde am Trinity College Dublin, der University of Oxford und als Fulbright-Stipendiat am Peabody Institute der Johns Hopkins University ausgebildet und leitete anschließend die Fakultät für Tasteninstrumente der Royal Irish Academy of Music. Zwischen 2015 und 2018 war er Leiter der Abteilung für Klavier- und Tasteninstrumente am Trinity Laban Konservatorium für Musik und Tanz in London; seit 2019 ist er weiterhin an beiden Institutionen tätig. Er nimmt regelmäßig an der Internationalen Klavierwoche in Montepulciano, Italien, teil und ist Mitbegründer des New Lights Festival in Greenwich, London.

 

Als Gründungsmitglied des Glenn Gould Bach Fellowship widmet er sich der Erforschung unterschiedlicher Perspektiven auf die späten Klavierwerke von Johann Sebastian Bach.

 

 

Als einer der Köpfe hinter der Idee des Fellowship spielt Peter Tuite eine entscheidende Rolle für das Glenn Gould Bach Fellowship. Neben der Einrichtung des Stipendiums hat er als Gründungsmitglied die Aufgabe, die Meilensteine ​​der Stipendienstruktur festzulegen, das erste Stipendienprojekt abzuschließen und das neue Stipendienarchiv zu eröffnen.

Im Jahr des Gründungs-Stipendiaten enthält der Kalender die folgenden Höhepunkte:

25. Mai 2020: Start des Glenn Gould Bach Fellowship.

Juli 2020: Abschluss des ersten Teils des Projekts von Peter Tuite mit einer Videoproduktion in Deutschland.

Oktober 2020: Präsentation von Peter Tuite vor dem Projektkomitee.

Januar 2021: Abschluss des zweiten Teils des Projekts von Peter Tuite mit Tonaufnahmen in London.

April 2021: Präsentation des Abschlussprojekts bei den Thüringer Bachwochen 2021; Veröffentlichung des neuen Archivs für das Glenn Gould Bach Fellowship.

Termine 2020-2021

GLENN GOULD BACH FELLOW 2021-23

Die Cellistin Tanja Tetzlaff ist seit Jahrzehnten eine bestimmende Musikerin ihrer Generation, sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin. Im Laufe ihrer Karriere trat sie unter anderem als Solistin bei Daniel Harding, Philippe Herreweghe und Sir Roger Norrington auf. Ihr besonderes Markenzeichen ist ein außerordentlich breites Repertoire, das vor allem umfasst Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Tanja Tetzlaff studierte unter anderem bei Heinrich Schiff am Mozarteum Salzburg. .

 

Ab April 2021 wird Tanja in den nächsten zwei Jahren ein Filmprojekt realisieren, das Bachs berühmte Cellosuiten mit Natur und Klimawandel in Verbindung bringt und Ideen von Kultur, Erbe und Verantwortung untersucht. Neben ihren konzertanten Aktivitäten beschäftigt sich Tetzlaff seit langem mit Umweltfragen - und kann diese nun mit diesem einzigartigen Projekt kombinieren.

 

TANJA TETZLAFF

© 2020 Philip Loubser Foundation